Veränderung ist heute für uns alle fast zum Tagesgeschäft geworden.
Aber nicht jeder Veränderungsprozess verläuft erfolgreich: Häufig
werden die Ziele nicht erreicht oder der Prozess bricht sogar zwischendurch
ab.
Hinzu kommt noch, dass oftmals Ziele zwar definiert werden, die Wege dahin aber
offengelassen werden.
Insbesondere die Personal- und Organisationsentwicklung sieht sich der Situation
ausgesetzt, dass theoretische Handlungsempfehlungen zur praktischen Umsetzung
an die PE bzw. OE gegeben werden. Neue Strategien sind schnell entschieden –
wie die neue Strategie umgesetzt und den Mitarbeitern kommuniziert wird, bleibt
unbeantwortet.
Viele Gründe also, einen neuen Anspruch an Ablauf und Qualität
von Veränderungsprozessen zu formulieren!
Die Leute mitnehmen, aber wie?
Abhilfe können Verfahren schaffen, durch die „Betroffene zu Beteiligten“
werden. Seit einiger Zeit etablieren sich deshalb auch in deutschen Unternehmen
unterschiedliche Formate partizipativer Verfahren (Großgruppen-Interventionen)
in Form von Zukunfts- oder Open-Space-Konferenzen.
Die Entwicklung einer Strategie und die gemeinsame Ausrichtung auf die daraus
abzuleitenden Ziele gelingen unter Beteiligung der Betroffenen wesentlich leichter
als ohne sie. Konferenzen mit teilweise weit über 150 Teilnehmern sind
ein wirkungsvolles Instrument der Partizipation und Sicherung der gemeinsamen
Willensbildung. Sie bringen alle Sichtweisen innerhalb des Systems „an
einen Tisch“ und ermöglichen auf diese Weise Lösungen, die vorher
so nicht vorstellbar waren sowie die Motivation zu deren Umsetzung.
Organisationen und Mitarbeiter werden gegenüber Veränderungen
zunehmend resistent. PE und OE müssen diesem Umstand bei ihrem Change Management
Rechnung tragen. Durch nachhaltig und eigenverantwortlich gestaltete Prozesse
werden Betroffene zu Beteiligten gemacht und Umsetzungsprobleme bleiben weitgehend
aus. Durch den Einsatz partizipativer Verfahren und Interventionstechniken wappnet
sich die Organisation zudem für künftige Projekte und Veränderungsprozesse
ohne externe Unterstützung.
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Agenda:
10.00
Uhr Beginn
Großgruppen-Intervention
– Idee, Hintergründe, Formate und Orientierung, Open-Space,
Zukunftskonferenz, Appreciate Inquiry, Real Time Strategy
Change, Knowledge Flow Meeting …
Erfahrungsaustausch
zum Arbeiten mit Großgruppen
Rollen
bei der Arbeit mit Großgruppen, insbesondere die Rolle des Facilitators
Projektberichte,
Best Practice und Erfahrungen
Kritische
Betrachtung, Diskussion und Fazit
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Pausensnack von 12.00-12.30 Uhr, Ende ca. 14.30 Uhr.
Termin:
19. September 2006
Moderation:
Heike Weißenborn (
Profil
), p3
Referent:
Matthias Wilke, Certified Facilitator, p3
Ort:
Favorite Park Hotel in Mainz
Preis:
79,00 Euro pro Teilnehmer
Jeder
weitere Teilnehmer erhält 20% Ermäßigung.