HR-Expertenforum

19. September 2006


Die Leute mitnehmen, aber wie?

Change Management mit großen Gruppen
 


Veränderung ist heute für uns alle fast zum Tagesgeschäft geworden. Aber nicht jeder Veränderungsprozess verläuft erfolgreich: Häufig werden die Ziele nicht erreicht oder der Prozess bricht sogar zwischendurch ab.

Hinzu kommt noch, dass oftmals Ziele zwar definiert werden, die Wege dahin aber offengelassen werden.

Insbesondere die Personal- und Organisationsentwicklung sieht sich der Situation ausgesetzt, dass theoretische Handlungsempfehlungen zur praktischen Umsetzung an die PE bzw. OE gegeben werden. Neue Strategien sind schnell entschieden – wie die neue Strategie umgesetzt und den Mitarbeitern kommuniziert wird, bleibt unbeantwortet.

Viele Gründe also, einen neuen Anspruch an Ablauf und Qualität von Veränderungsprozessen zu formulieren!
Die Leute mitnehmen, aber wie?


Abhilfe können Verfahren schaffen, durch die „Betroffene zu Beteiligten“ werden. Seit einiger Zeit etablieren sich deshalb auch in deutschen Unternehmen unterschiedliche Formate partizipativer Verfahren (Großgruppen-Interventionen) in Form von Zukunfts- oder Open-Space-Konferenzen.

Die Entwicklung einer Strategie und die gemeinsame Ausrichtung auf die daraus abzuleitenden Ziele gelingen unter Beteiligung der Betroffenen wesentlich leichter als ohne sie. Konferenzen mit teilweise weit über 150 Teilnehmern sind ein wirkungsvolles Instrument der Partizipation und Sicherung der gemeinsamen Willensbildung. Sie bringen alle Sichtweisen innerhalb des Systems „an einen Tisch“ und ermöglichen auf diese Weise Lösungen, die vorher so nicht vorstellbar waren sowie die Motivation zu deren Umsetzung.

Organisationen und Mitarbeiter werden gegenüber Veränderungen zunehmend resistent. PE und OE müssen diesem Umstand bei ihrem Change Management Rechnung tragen. Durch nachhaltig und eigenverantwortlich gestaltete Prozesse werden Betroffene zu Beteiligten gemacht und Umsetzungsprobleme bleiben weitgehend aus. Durch den Einsatz partizipativer Verfahren und Interventionstechniken wappnet sich die Organisation zudem für künftige Projekte und Veränderungsprozesse ohne externe Unterstützung.



    Agenda:

  10.00 Uhr Beginn
  Großgruppen-Intervention – Idee, Hintergründe, Formate und Orientierung, Open-Space,
    Zukunftskonferenz, Appreciate Inquiry, Real Time Strategy Change, Knowledge Flow Meeting …
  Erfahrungsaustausch zum Arbeiten mit Großgruppen
  Rollen bei der Arbeit mit Großgruppen, insbesondere die Rolle des Facilitators
  Projektberichte, Best Practice und Erfahrungen
  Kritische Betrachtung, Diskussion und Fazit



Pausensnack  von 12.00-12.30 Uhr, Ende ca. 14.30 Uhr.

 Termin: 19. September 2006
 Moderation: Heike Weißenborn (  Profil ), p3
 Referent: Matthias Wilke, Certified Facilitator, p3
 Ort: Favorite Park Hotel in Mainz
 Preis: 79,00 Euro pro Teilnehmer
 Jeder weitere Teilnehmer erhält 20% Ermäßigung.