Kritische Betrachtungen – Best Practice
Es muss ja nicht gleich ein Survival-Training sein. Nur – Teamentwicklung
im Hochseilgarten, Entwicklung der Sozialkompetenz beim Segeln, Reflexion des
Führungsverhaltens mit Pferden – es gibt scheinbar nichts, was es
nicht gibt.
Alle wollen das Eine: Die Personen ganzheitlich ansprechen. Mit diesen unkonventionellen
Ansätzen wird auch eine besondere Effektivität und Nachhaltigkeit
versprochen.
Auch wenn es manchen sicherlich interessant erscheinen mag, das einmal mitgemacht
zu haben: Vor dem Hintergrund der Planung von Personalentwicklungsmaßnahmen
tauchen drängende Fragen auf:
Was ist dies mehr als nur ein Event? Was bringen diese Ansätze wirklich?
Wie lassen sich derartige Konzepte nach intern rechtfertigen?
Aus pädagogischer Sicht ist eines sicher: Je mehr und je ganzheitlicher
eine Person in den Lernprozess eingebunden ist, desto größer ist
die Chance, dass sie auch etwas lernt, sie sich entwickelt. Warum drücken
wir das so vorsichtig aus? Letztlich entscheidet der Lerner selbst über
die Sinnhaftigkeit des angebotenen Lernarrangements.
Die Erlebnisnähe und der konkrete Anwendungsbezug dessen, was wir vermitteln
wollen, sind mit dem Konzept der Handlungsorientierung bereits in die Konzeptionen
von Personalentwicklern eingezogen. Dies öffnet die Tür zu den mannigfaltigen
Möglichkeiten erlebnisorientierter Methoden. Doch: Wo sind die Grenzen?
Was macht (noch) Sinn?
Nicht zuletzt aus unseren Erfahrungen und der Rückschau als Veranstalter
formulieren wir unser Selbstverständnis:
Außerordentliche Erlebnisse sind der Ausgangspunkt, nicht das Ziel oder
der Maßstab für das Lernen!
Erst das sinnvolle Einbetten erlebnisorientierter Maßnahmen führt
zum Erfolg.
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Agenda:
10.00 Uhr Beginn
• Erlebnisorientierte Konzepte – Idee, Hintergründe und Orientierung
• Erlebnisorientierte Aspekte in unseren Veranstaltungskonzepten
• Erfahrungen und Best Practice
- Rope Course – Teamentwicklung im Hochseilgarten (Abschluß im Organisationsentwicklungsprozess
der IT-Abteilung eines Baustoffherstellers)
- Kulturen verbinden – Teamentwicklung in den Alpen / Projekt Schutzwald
(Highlight einer Bereichs-Klausur des Vertriebs eines Pharmakonzerns)
- In Balance mit Qi Gong – wirksame Übungen nicht nur für Kopfarbeiter
(Modul im Programm einer Führungskräfteentwicklung)
- Neue Wege der persönlichen Kompetenzerweiterung – Kampfkunst und
Management (Workshop zum Auftakt des Leadership Circle for International Women
eines Telefondienstleisters)
- Reflexion des Führungsverhaltens mit Improvisationstheater (Modul im
Rahmen einer Führungsklausur eines Industrieunternehmens)
- Die Kunst, ein Feuer zu entfachen – Ein inszenierter Höhepunkt
(Abschlussveranstaltung eines Programms für Sales Manager einer Großbank)
• Erfahrungsaustausch, Diskussion und Fazit
Pausensnack von 12.00 - 12.30 Uhr, Ende ca. 14.30 Uhr
Termin: 20. Juni 2006
Moderation: Heike Weißenborn, p3
Referent: Matthias Weißenborn, p3 / Stefan Reis, p3
Ort: Favorite Park Hotel in Mainz
Preis: 79,00 Euro pro Teilnehmer
Jeder weitere Teilnehmer erhält 20% Ermäßigung.