HR-Forum

20. Juni 2006


   Erlebnisorientierte Veranstaltungen – mehr als nur ein Event?!  


Kritische Betrachtungen – Best Practice

Es muss ja nicht gleich ein Survival-Training sein. Nur – Teamentwicklung im Hochseilgarten, Entwicklung der Sozialkompetenz beim Segeln, Reflexion des Führungsverhaltens mit Pferden – es gibt scheinbar nichts, was es nicht gibt.

Alle wollen das Eine: Die Personen ganzheitlich ansprechen. Mit diesen unkonventionellen Ansätzen wird auch eine besondere Effektivität und Nachhaltigkeit versprochen.

Auch wenn es manchen sicherlich interessant erscheinen mag, das einmal mitgemacht zu haben: Vor dem Hintergrund der Planung von Personalentwicklungsmaßnahmen tauchen drängende Fragen auf:

Was ist dies mehr als nur ein Event? Was bringen diese Ansätze wirklich? Wie lassen sich derartige Konzepte nach intern rechtfertigen?
Aus pädagogischer Sicht ist eines sicher: Je mehr und je ganzheitlicher eine Person in den Lernprozess eingebunden ist, desto größer ist die Chance, dass sie auch etwas lernt, sie sich entwickelt. Warum drücken wir das so vorsichtig aus? Letztlich entscheidet der Lerner selbst über die Sinnhaftigkeit des angebotenen Lernarrangements.


Die Erlebnisnähe und der konkrete Anwendungsbezug dessen, was wir vermitteln wollen, sind mit dem Konzept der Handlungsorientierung bereits in die Konzeptionen von Personalentwicklern eingezogen. Dies öffnet die Tür zu den mannigfaltigen Möglichkeiten erlebnisorientierter Methoden. Doch: Wo sind die Grenzen? Was macht (noch) Sinn?

Nicht zuletzt aus unseren Erfahrungen und der Rückschau als Veranstalter formulieren wir unser Selbstverständnis:
Außerordentliche Erlebnisse sind der Ausgangspunkt, nicht das Ziel oder der Maßstab für das Lernen!
Erst das sinnvolle Einbetten erlebnisorientierter Maßnahmen führt zum Erfolg.



Agenda:

10.00 Uhr Beginn
• Erlebnisorientierte Konzepte – Idee, Hintergründe und Orientierung

• Erlebnisorientierte Aspekte in unseren Veranstaltungskonzepten

• Erfahrungen und Best Practice

- Rope Course – Teamentwicklung im Hochseilgarten (Abschluß im Organisationsentwicklungsprozess der IT-Abteilung eines Baustoffherstellers)
- Kulturen verbinden – Teamentwicklung in den Alpen / Projekt Schutzwald (Highlight einer Bereichs-Klausur des Vertriebs eines Pharmakonzerns)
- In Balance mit Qi Gong – wirksame Übungen nicht nur für Kopfarbeiter (Modul im Programm einer Führungskräfteentwicklung)
- Neue Wege der persönlichen Kompetenzerweiterung – Kampfkunst und Management (Workshop zum Auftakt des Leadership Circle for International Women eines Telefondienstleisters)
- Reflexion des Führungsverhaltens mit Improvisationstheater (Modul im Rahmen einer Führungsklausur eines Industrieunternehmens)
- Die Kunst, ein Feuer zu entfachen – Ein inszenierter Höhepunkt
(Abschlussveranstaltung eines Programms für Sales Manager einer Großbank)

• Erfahrungsaustausch, Diskussion und Fazit

Pausensnack von 12.00 - 12.30 Uhr, Ende ca. 14.30 Uhr

Termin: 20. Juni 2006
Moderation: Heike Weißenborn, p3
Referent: Matthias Weißenborn, p3 / Stefan Reis, p3
Ort: Favorite Park Hotel in Mainz
Preis: 79,00 Euro pro Teilnehmer
Jeder weitere Teilnehmer erhält 20% Ermäßigung.